Obwohl die Buntbarsche an das Futter, das ihre Umgebung ihnen liefert, angepasst sind, werden doch viele jede Art Futter akzeptieren. Deshalb ist es wichtig, ihnen kein Futter zu geben, das Tierfette enthält (z.B. Rinderherz oder Hühnchenstücke), da alle Fische diese in der Leber speichern, die dadurch degeneriert. Es ist besser, den Fischen ein Futter anzubieten, das ihrer natürlichen Nahrung am nächsten kommt. Einem Pflanzenfresser sollte man keine leicht verdauliche, eiweissreiche Nahrung geben. Am einfachsten füttert man einen Pflanzenfressenden Buntbarsch, wie z.B. Pseudotropheus, mit Flockenfutter oder Granulat von guter Qualität (z.B. sera flora, sera granu green). Die meisten Malawibuntbarsche können mit Krebstierchen, wie z.B. Mysis, Cyclops und Krill gefüttert werden. Ein gutes Allgemeinfutter bildet eine gute Basis für sowohl Pflanzenfressende, als auch Fleischfressende Cichliden. In jedem Fall sollte jedoch eine Überfütterung dieser Fische vermieden werden!
Die unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten:
(Karnivore=Fleischfresser) (Herbivore=Pflanzenfresser) (Omnivore=Allesfresser) (Limnivore=Aufwuchsfresser)
Diese beiden Ernährungsformen sind hier zusammengefasst, da sie bei Malawicichliden immer in dieser Kombination auftreten. Die Tiere ernähren sich in erster Linie von Aufwuchs, der die zahllosen Steine des Sees bedeckt. Bei Aufwuchs handelt es sich um Algen und die darin vorkommenden Kleinlebewesen.
Pflanzenfressende Cichliden sind für die Malawiseeaquaristik nicht von Bedeutung, da es diese im See kaum vorkommen.
Diese Cichliden ernähren sich in der Natur von kleinen Fischen (junge Mbuna, Utaka oder Seesardinen) und Wirbellosen.
Optimale Fütterung: Aufgrund jahrelanger Erfahrung greifen wir auf bestimmte Futtersorten zurück, die sich für die unterschiedlichen Arten als geeignet erwiesen haben. Über eine optimale Fütterung Ihrer Fische informieren wir Sie gerne in unserem Geschäft.
Für Limnivore (Pseudotropheus, Labidochromis, Melanochromis ... also die meissten Mbunas) ist Spirulina ein wichtiger naturnaher Ernährungsbestandteil. Bei Mbunas sollte der Spirulinaanteil bei 30% bis 40% liegen.
Ab und zu verendet ein Tier an Verletzungen oder Altersschwäche. Jedoch seuchenartige Erkrankungen entstehen nahezu ausschliesslich durch Haltungsfehler. Folgendes ist zu beachten.
Krankheitsrisiko Nr. 1: STRESS!
Was sich leider in der Humanmedizin (menschliche Medizin) noch nicht durchgesetzt hat, ist in der Aquaristik allgemein gültiger Kenntnisstand.
Ein Tier, das Stress ausgesetzt ist, ist anfällig gegenüber Krankheitserregern. Hingegen ein Tier, das sich wohl fühlt, vielleicht sogar in einer dominanten Rolle ist, dessen Abwehrkräfte sind gestärkt und es wird sich in aller Regel auch nicht von einem kranken Beckengenossen anstecken lassen.
Typische Stressfaktoren: Häufiges versetzen der Tiere -Erfolglose, stundenlange Fangversuche -Ständiges umdekorieren der Beckeneinrichtung
oftmaliges hinzusetzen neuer Beckenbewohner
Wenn ein Becken einmal besetzt und eingerichtet ist, können sich unsere Cichliden an ihre Umgebung gewöhnen, Reviere abstecken
und die Rangordnung bestimmen. Wird ein neues Tier eingesetzt oder ein paar Steine verrückt, geht das ganze wieder von vorne los. Wenn Veränderungen im Abstand von mehreren Monaten vollzogen werden, macht das den Fischen nichts aus. Im Gegenteil, es wirkt anregend und der eine oder andere Fisch fängt sogar an zu färben oder zu balzen. Passieren Veränderungen ständig, stehen die Fische unter Dauerstress.
Das passiert auch in der Natur. Verliert ein dominantes Männchen seine,oft jahrelang bestehende "Machtstellung", kommt es damit nicht zurecht. Selbst wenn es vom nun überlegenen Tier nicht (körperlich) verletzt wurde, führt es ein kümmerliches Dasein und geht nach kurzer Zeit.
Weitere Krankheitsrisiken und wie sie vermieden werden können Schlechte Wasserqualität, Überfütterung, Temperaturveränderung
Die Temperatur sollte sich über 24 Stunden nicht um mehr als 1°C ändern (beim Wasserwechsel temperiertes Wasser verwenden)
Falsche, Ernährung, Sauerstoffmangel.
Einmal pro Woche 1/4 bis 1/3 Wasserwechsel.
Besser oft wenig als selten viel Wasser wechseln.
Unsere Wasserwerte
Unsere Fische werden nur durch PREMIUM Trockenfutter
von Sera, Tetra oder JBL gefüttert wie zb:Sprirulina, Granulat
und Flockenfutter preparate, sowie zwischendurch Vitamin Tropfen
zur verstärkung des Immunsystems.
Die Zuchttiere aus unserer Zuchtanlage besteht ausschliesslich aus Wildfänge und See-Nachzuchten.
Die Wasser Chemie PH 7.4-8.0, NO2 +-0, NO3 min 20mg/l max. 30mg/l,
C°25 +-1, GH 8, KH 10, Leitwert 440 /cm.
Tip's / Trick's